
Aktion Tatendrang 1999 - "Kinder für Kinder"
Die folgende Aktion Tatendrang ´99 – „Kinder für Kinder“ startete angesichts des riesigen Erfolges der vorhergehenden Aktion mit großen Erwartungen. Diesmal sollte jedoch kein Geld oder Spielzeug gesammelt werden. Die Stämme wurden aufgerufen, an ihren Orten Aktionen für Kinder durchzuführen, die Schwierigkeiten haben, am Freizeitleben anderer teilzunehmen, also zum BeispielMenschen mit Behinderungen, Migranten, Kinder aus armen Familien, usw.
"Ein gemeinsamer Tag, während dem man zusammen spielt, wandert, singt oder lacht, der einem die Möglichkeit bietet, mit anderen zu reden und vielleicht neue Freunde zu finden“ – das sollten die Stämme auf die Beine stellen. Tatsächlich fanden dann in der Aktionswoche landauf, landab viele Veranstaltungen statt, oft von den Gauen getragen. Leider war bei dieser Aktion Tatendrang der Erfolg nicht so leicht messbar wie nach „Sincrai“. Wie viele benachteiligte Kinder tatsächlich erreicht worden waren, konnte man nicht so einfach zählen wie LKW-Ladungen voll Hilfsgüter. Aber sicherlich hatte die Aktion das Problem in den Stämmen thematisiert und klar gemacht, dass es viele Kinder gibt, die wir mit unserer Pfadfinderarbeit gar nicht erreichen.
Als sichtbares Zeichen dieser Tatendrang-Aktion ist uns die bunte Spielejurte geblieben, deren Planen von den Gauen während ihrer Aktionen gestaltet worden sind.